Wenn die Kriebelmücke beißt | Das Sommerekzem

FuttermittelHund, Pferd, KatzePraxisversuch 12.08.20 / Anne Lorf
Wenn die Kriebelmücke beißt | Das Sommerekzem | KohlenStoff powered by CharLine GmbH

Sie sind nur wenige Millimeter groß, doch sie machen im Sommer vielen Pferden das Leben zur Qual: Gnitzen oder Kriebelmücken können ein mit monatelangem Juckreiz und Scheuern einhergehendes Sommerekzem auslösen. Wie es genau dazu kommt, was hilft und was der gesunde Darm damit zu tun, erfahrt ihr bei uns!

Aufgescheuerte Schweifrüben, kahle Mähnenkämme und krustige Ohren – das Sommerekzem raubt betroffenen Pferden und ihren Besitzern gut und gerne die Hälfte des Jahres die Nerven. Bereits ab dem warmen Frühjahr bis zum Ende eines milden Herbstes nämlich haben Mücken, Gnitzen und Co. Saison und stechen auf der Suche nach Nahrung zu. Doch woher kommt das echte Sommerekzem und wieso trifft es nur wenige?

 

Das Sommerekzem ist eine allergische Reaktion auf den Biss blutsaugender Insekten (Kriebelmücken oder Bremsen). Im Speichel dieser Insekten befinden sich Proteine, auf die das Immunsystem mancher Pferde negativ reagiert und besonders viel Histamin ausschüttet. Dieser Botenstoff in der Entzündungsreaktion des Immunsystems hat Folgen: Die Haut schwillt an und juckt. Insbesondere sind in unseren Breitengraden Pferde und Ponys betroffen, in deren ureigentlicher Herkunftsregion eher wenig Kriebelmücken und anderes Stechvieh unterwegs ist – Isländer, Shetlandponys, Friesen, Shire Horses, die allesamt aus windreichen und insektenarmen Küsten- oder Gebirgsregionen stammen. Randnotiz: Nur die befruchteten, weiblichen Mücken tragen den gefährlichen Speichel in sich!

 

Nicht jeder anschwellende Insektenstich bedeutet jedoch gleich die Diagnose Sommerekzem, denn auch nicht-allergische Pferde können von Insektenstichen geplagt sein. Zuerst äußert sich der Stich in einem schmerzlosen Hautausschlag, welcher unmittelbar auftritt. Achtet also im Sommer nach jedem Ausritt und bei Offenstallhaltung (oder Weidezeit) auf kleine Pusteln – primär an Stellen mit senkrecht stehender Behaarung, also Schweifrübe, Mähnenkamm und Bauchnaht. Darauf folgt normalerweise nach ein paar Stunden der Juckreiz. Wenn noch kein Hautausschlag erkennbar ist, das Pferd sich aber an diesen Stellen stark scheuert und sehr unruhig ist, so ist auch das ein deutliches Warnsignal.

Bei Verdacht auf Sommerekzem und vermehrt auftretenden Reaktionen auf Stiche kann es sich lohnen, einen Bluttest zu machen.

 

Die wichtigste Behandlung bei Sommerekzem ist gleichzeitig die schwierigste: Man muss die Pferde von den Insekten fernhalten! Gerade bei robusten Haltungsformen wie Sommerweide und Offenstall ist dies schwer genug. Unterstände, die gegen das Eindringen von Kriebelmücken mittels schweren Plastiklamellen geschützt werden, sind eine Option. Sicherer wäre es tatsächlich, die Pferde für die Zeit der Morgen- und Abenddämmerung sowie in der Nacht in einen möglichst insektenfreien Stall zu holen. Besondere Stall- und Wiesen-Hygiene, die wenig Insekten anzieht, ist oberstes Gebot! Es lohnt sich außerdem, in eine spezielle Ekzemerdecke zu investieren, die die am häufigsten befallenen Körperregionen gut schützt: Schweifrübe, Mähnenkamm, Bauch und Kopf. Außerdem ist die richtige Pflege der gescheuerten Stellen wesentlich, damit sich keine Sekundärinfektionen an den aufgekratzten Stichstellen bilden.

 

Zu guter Letzt: Ernährung, Lebensraum und Befinden bzw. Stresslevel des Pferdes haben zusätzlich Einfluss auf die Entstehung einer Über-Sensibilisierung gegen den Speichel der Kriebelmücke. Daher ist hochwertiges, möglichst unbelastetes Kraftfutter ohne synthetische Zusätze und Raufutter ohne Schimmel- und sonstige Toxin-Belastung die Grundvoraussetzung für ein gesundes, immunstarkes und Ekzem freies Pferd. Sind die Entgiftungs- und Ausscheidungsorgane wie Leber und Niere allerdings permanent mit dem Abbau belastender oder toxischer Stoffwechselprodukte beschäftigt, schwächt dies den gesamten Verdauungsapparat und somit das Immunsystem. Über die Haut werden bei Stoffwechselproblemen zudem Giftstoffe ausgeschieden, die Insekten noch mehr anziehen – ein Teufelskreis. Oft genug beobachten wir außerdem eine Unterversorgung mit speziellen Mikronährstoffen und Spurenelementen, die die Stoffwechselproblematik außerdem verschlechtern. Damit diese aufgedeckt und dann gezielt ausgeglichen werden kann, lohnt sich eine Haaranalyse oder ein Blutbild.

 

Zur Entlastung und Bindung toxischer Stoffwechselprodukte aus dem Magen-Darm-Trakt könnt ihr natürlich problemlos unsere CharLine Futterkohle einsetzen. Sie ist als reines Naturprodukt selbstverständlich frei von zugesetzten Synthesen, Aromen und sonstigen Füllstoffen. Wir empfehlen bei Sommerekzem die dauerhafte Gabe während der Sommerzeit.

 

Übrigens: Schaut mal zum Futterkohle-Erfahrungsbericht von Lotte und ihrem Durcal bei ehorses vorbei https://www.ehorses.de/magazin/produkttest/erfahrungen-futterkohle-charline/#1591182986504-dc9d7f2d-60aa

 

 

Pferde Förderung und Entgiftung der Verdauung. Toxinbildung im Magen-Darm-Trakt sind die Ursache, für viele Probleme. Gute Erfahrungen bei Kotwasser, Koliken und Mauke. zum Produkt
Stefanie Holzer

Seit Oktober 2015 füge ich dem Futter für meine eigenen Pferde Futterkohle von CharLine bei. Seither sind auch bei einem für Koliken sehr anfälligen Wallach keine Krankheiten mehr aufgetreten

Stefanie Holzer, "Reitstall HOLZER HOF"

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Rudi Haller

Um die Höchstleistungen zu bringen, die von unseren Trabern erwartet werden, steht ihr Wohlbefinden für uns immer an erster Stelle. Auch kleinere Probleme müssen dabei stets verbessert werden. Orlando Jet, seines Zeichens Traber des Jahres 2016 in Deutschland, hatte beispielsweise immer Probleme mit Entzündungen seiner Hufballen, die wir äußerlich nicht vollständig in den Griff bekamen. Seit einigen Monaten bekommt er täglich die CharLine Futterkohle. Es ist für uns ein unglaublicher Erfolg, zu sehen, dass wir seine Probleme damit mittlerweile vollständig behoben haben. Er ist gesünder denn je und bereitet sich bereits wieder auf die neue Saison vor. Und das dank CharLine Futterkohle selbst im Winter bei schwierigen Witterungsverhältnissen mit vier gesunden Hufballen.

Dank dieser tollen Erfahrung setzen wir die Futterkohle mittlerweile auch bei anderen Pferden ein und sehen hier tolle Resultate.

Rudi Haller mit seinem "Orlando Jet"

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Andrea Walcher

Andrea Walchers Hund Simba bekommt seit er ein Welpe ist die CharLine Futterkohle, aufgrund der Futterumstellung von Milch zu Trockenfutter. Durch den Einsatz von CharLine Futterkohle hat Simba keinen Durchfall mehr, wenn er zum fressen rohes Fleisch bekommt. Zudem begann sein Fell zu glänzen und seine Probleme mit der Verdauung waren Geschichte.

Bei ihren Pferden bemerkt sie, dass sie weniger nervös sind und den Fellwechsel viel besser verkraften. Da die CharLine Futterkohle geruchs- und geschmacksneutral ist, hat Andrea Walcher bei ihren zehn Pferden keine Probleme mit der Akzeptanz.

Bei der CharLine Güllekohle überzeugte sie die rasche und enorme Geruchsbindung. Dank der Kohle sind Andrea Walcher und ihr Mann bei der Gülleausbringung nicht mehr an ihren Hotelbetrieb gebunden und können jederzeit die Gülle aufs Feld bringen. 

Andrea Walcher | Hotel Lärchenhof Ramsau

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Dr. Marie Lindinger

Das Therapie- und Analysesystem Metavital zeigt nach 3-4 Wochen deutliche Verbesserung der Darmflora. Auffällig ist auch, dass sich die Haut verbessert bzw. stabiler wird. Pferde die immer wieder Probleme mit Mauke oder nicht heilende Wunden haben erfahren durch die Verabreichung der Futterkohle auch eine deutliche Verbesserung.

Dr. Marie Lindinger, "Pferde Therapiezentrum Aschheim"

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Karin Riegerbauer über unsere Futterkohle | Kohlen-Stoff von CharLine
Karina Riegerbauer

Liebes CharLine Team,

dieses Jahr auf der "Pferd Wels"bin ich auf eure Futterkohle aufmerksam geworden. Ich habe ein Pferd, das koppt, daher bin ich immer auf der Suche nach Produkten, die den Magen-Darmtrakt positiv beeinflussen. Ich wurde bei euch am Stand perfekt beraten und habe gleich einen Kübel Futterkohle gekauft. Mittlerweile bin ich voll überzeugt von CharLine Futterkohle: Der Allgemeinzustand von meinem Pferd hat sich deutlich verbessert, auch der Appetit wurde mehr! Die Futterkohle ist jetzt fester Bestandteil in der Futterration meines Pferdes und ich kann es mit bestem Gewissen weiterempfehlen.Vielen Dank an euch für ein tolles Produkt, das die Gesundheit meines Pferdes definitiv positiv beeinflusst.

Karina Riegerbauer | Little Lake Ranch

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