Magengeschwüre beim Pferd | Eine Zivilisationskrankheit?

Dog, Horse, Cat 21.04.21 / Anne Lorf

Verschiedene Studien gehen davon aus, dass heute zwischen 50% und 90% der Pferde unter Magenproblemen und - geschwüren leiden. Betroffen sind dabei bei Weitem nicht (mehr) nur Hochleistungssportler und Rennpferde, sondern auch das gemütliche Pony aus dem Offenstall nebenan. Wie man Magengeschwüre erkennt und warum die Ursachenforschung hierbei fast wichtiger ist als die Behandlung, erfahrt ihr in unserem neuen KohlenStoff! 

Du bist, was du isst: Der gutgemeinte Glaubenssatz für eine gesunde, nährstoffreiche und kalorienangepasste Ernährung gilt nicht nur für den Menschen, sondern genauso für unsere Vierbeiner. Dabei ist qualitativ hochwertige und auf den Bedarf der Pferde angepasste Fütterung heutzutage kein Hexenwerk mehr, denn der Markt ist überflutet von Mineral- und Basis-Futtermischungen, getreidefreiem und zuckerfreiem Kompaktmüsli und beinahe Zusatzfuttermitteln und Säftchen für und gegen jedes Thema. Wie kann es dann sein, dass – glaubt man verschiedenen Studien renommierter Tier-Kliniken, Verbänden und Pharma-Unternehmen – die Zahl der an Magengeschwüren erkrankten Pferden stetig zunimmt?

 

Ein Magengeschwür bildet sich nicht spontan aus; oftmals ist es das Ergebnis längerer Entzündungsprozesse im Körper. Ein Blick in den Verdauungsapparat des Pferdes zeigt, dass Magensäure eigentlich permanent produziert wird, um dem natürlichen Verhalten des Pferdes – nämlich den überwiegenden Anteil eines Tages faserreiches Raufutter zu fressen – zu entsprechen. Ein zu viel an Magensäure wird durch Bicarbonat-haltige Inhaltsstoffe im Speichel neutralisiert. Kaut das Pferd also genug Raufutter, produziert es reichlich Speichel, der die Säure im Magen abpuffert. Längere Fresspausen, die über 4-6 Stunden als Richtwert hinausgehen, sorgen für ein Säure-Speichel-Ungleichgewicht. Das Zuviel an Magensäure greift die Schleimhäute an. So entstehen kleine Entzündungsherde, die sich ohne Abstellen der Ursache vergrößern und bei permanenter Übersäuerung des Magens zu Magengeschwüren führen können.

 

Auch das Verhältnis von Kraft- zu Raufutter spielt eine Rolle. Die gleiche Menge Heu wird durch ca. fünfmal so viel Speichel gekaut wie Hafer. Nun fressen Pferde Kraftfutter in der Regel zusätzlich weit schneller, sodass dieser Effekt noch verstärkt wird. Im Magen landen dann (zu) große Portionen Kraftfutter ohne genügend produzierten Speichel – die Magensäure hat leichtes Spiel! Krippenfutter sollte entsprechend des natürlichen Verdauungsverhaltens auf mehrere Rationen am Tag verteilt werden; insbesondere wenn Sport- und Hochleistungspferde quantitativ hohe Mengen an Kraftfutter und Getreide erhalten.

 

Natürlich ist auch die Futterqualität entscheidend. Pestizid-Belastetes, gar schimmliges oder gegorenes Futter sorgt für eine zusätzliche Belastung des Magens und trägt mit einem steigenden pH-Wert zu einer weiteren Übersäuerung bei. Silage, die vom Grundsatz sowieso nicht in die Pferdebox gehört, hat außerdem noch eine hohe Histamin-Belastung, die dem sensiblen Pferdemagen nicht bekommt. Zugang zu qualitativ hochwertigem, staubfreiem und wenig belastetem Heu oder top produzierter Heulage ist notwendig. Denn die vielgelobte Heufütterung ad libitum – zur ständigen freien Verfügung – ist auch nur dann sinnvoll, wenn die Qualität stimmt. Andernfalls verschlimmert es den oben beschriebenen Kreislauf.

 

Pferde mit Magenproblemen sind übrigens selten auf den ersten Blick erkennbar. Die Reaktion auf Schmerzen ist bei jedem Vierbeiner unterschiedlich; doch oftmals gibt das Fressverhalten einen guten Aufschluss: Die Pferde gehen mit gutem Appetit an ihre Krippe und hören nach kurzer Zeit wieder auf zu fressen; wenden sich ab. Auch besondere Aggression beim Fressen kann ein Zeichen für Magenschmerzen sein. Nicht immer magern die Pferde ab, über die Zeit jedoch sinkt die Futterverwertbarkeit und es entsteht ein Mangel an Mineralien und Mikronährstoffen.

Mittlerweile geht man davon aus, dass jedoch nicht nur der Magen und die Ernährung die Entstehung von Magengeschwüren beeinflussen. Dies insbesondere dann, wenn Fütterungsfehler und Minderqualität ausgeschlossen werden können. Ein anderer Ansatzpunkt ist peripherer Schmerz als Grundauslöser für Probleme im Magen. Dieser kann vielfältige Ursachen haben, wie Blockaden oder Muskelverspannungen, unpassende Ausrüstung, dauerhafte Fehlbelastung der Hufe oder Zahnschmerzen – und Stress. Stress ist vielfältig und individuell und daher vermutlich die am schwierigsten abzustellende Ursache. Als Pferdebesitzer wird man aber nicht umhinkommen, Stressoren für das eigene Pferd herausfinden und abstellen zu müssen, wenn diese Auslöser für Magenprobleme sind.

 

Die CharLine Futterkohle kann im Bereich der Magengeschwüre vielfältig unterstützend eingesetzt werden. Zur Ausleitung von Schadstoffen, die das Verdauungssystem belasten, kann sie ebenso einen Beitrag leisten, wie nach einer medikamentösen Behandlung. Da die Futterkohle geruchs- und geschmacksneutral ist und ohne synthetische Zusatzstoffe gepresst wird, kann sie für einen sensiblen Magen eine echte Wohltat sein! Dies untermauern auch regelmäßig die Rückmeldungen unserer Kunden aus dem Hochleistungssport. Gerade hier wurden mit der Langzeitfütterung der CharLine Futterkohle vielfältige, positive Einflüsse auf den Magen-Darm-Trakt der „Sportler“ bestätigt.

 

 

horses Positive impact on the digestive tract. Toxins in the digestive system are the reasons for many problems. Very positive experiences have been made in cases of horses suffering from grapes, colics and faecal water syndrome. zum Produkt
Stefanie Holzer

I have been adding CharLine FeedChar to the feed of my horses since October 2015. Since then, even the gelding, who is supposed to be very prone to suffer from colics, hasn't had any diseases.

Stefanie Holzer from the riding stable "Reitstall HOLZER HOF"

Andrea Walcher

Andrea Walchers Hund Simba bekommt seit er ein Welpe ist die CharLine Futterkohle, aufgrund der Futterumstellung von Milch zu Trockenfutter. Durch den Einsatz von CharLine Futterkohle hat Simba keinen Durchfall mehr, wenn er zum fressen rohes Fleisch bekommt. Zudem begann sein Fell zu glänzen und seine Probleme mit der Verdauung waren Geschichte.

Bei ihren Pferden bemerkt sie, dass sie weniger nervös sind und den Fellwechsel viel besser verkraften. Da die CharLine Futterkohle geruchs- und geschmacksneutral ist, hat Andrea Walcher bei ihren zehn Pferden keine Probleme mit der Akzeptanz.

Bei der CharLine Güllekohle überzeugte sie die rasche und enorme Geruchsbindung. Dank der Kohle sind Andrea Walcher und ihr Mann bei der Gülleausbringung nicht mehr an ihren Hotelbetrieb gebunden und können jederzeit die Gülle aufs Feld bringen. 

Andrea Walcher | Hotel Lärchenhof Ramsau

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Dr. Marie Lindinger

Das Therapie- und Analysesystem Metavital zeigt nach 3-4 Wochen deutliche Verbesserung der Darmflora. Auffällig ist auch, dass sich die Haut verbessert bzw. stabiler wird. Pferde die immer wieder Probleme mit Mauke oder nicht heilende Wunden haben erfahren durch die Verabreichung der Futterkohle auch eine deutliche Verbesserung.

Dr. Marie Lindinger, "Pferde Therapiezentrum Aschheim"

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Rudi Haller

To bring the highest performance expected of our trotters, their well-being is always our top priority. Even smaller issues have to be improved. Orlando Jet, trotter of the year 2016 in Germany, always had problems with inflammation of his hoof bulbs, which we never got completely under control. For some months now, he has been getting CharLine FeedChar on a daily basis. It is an incredible achievement for us to see, that we have now completely resolved his problem by using FeedChar. He is healthier than ever and already preparing for the new season with four healthy hoof bulbs even in difficult wintry weather conditions.

Due to this great experience we have been using FeedChar for other horses as well and can see here great results.

Rudi Haller and his "Orlando Jet"

Angela Brousil

Both, the scientific reports and the insights of your customers made me curious. I bought a bucket out of sheer curiousity. I was able to notice clear and above all very fast positive effects on horses who had been suffering from chronic intestinal diseases and were considered as incurable!

Angela Brousil

Annika Schultz

Liebes CharLine Team,

wir füttern jetzt seit einigen Wochen die Futterkohle und beide Stuten sind weniger aufgebläht und haben auch kein Kotwasser mehr! Unser Fohlen, dass leider auch schon teilweise mit Kotwasser zu kämpfen hat und Probleme mit der Haut hat, bekommt auch bei Bedarf die Kohle mit dazu gefüttert. Auch hier merken wir schon eine deutliche Verbesserung. Die Futterkohle wird von allen gut gefressen-nur sieht unsere Kleine danach immer wie ein Ferkel aus. Vielen Dank für dieses tolle Naturprodukt!

Alles Liebe Annika Schultz 

Annika Schultz

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