Katzenbabys | Wissenswertes zu Geburt & Aufzucht

Dog, Horse, Cat 05.05.21 / Anne Lorf

Hilflos, blind und einfach süß: Im Mai werden traditionell viele Katzenbabys geboren, denn Maikätzchen werden seit Jahrhunderten eine erhöhte Widerstandskraft, bessere Gesundheit und eine längere Lebensdauer nachgesagt. Woher der Glaube stammt, und was es sonst Wissenswertes rund um Geburt und Aufzucht der Kätzchen gibt, erfahrt ihr in unserem KohlenStoff.

Über zwei Millionen Hauskatzen leben in Österreichs Haushalten – eine gigantische Zahl! Und gerade im Monat Mai werden zahlreiche Kätzchen wieder das Licht der Welt erblicken. Grund dafür ist – von professionellem Zuchtmanagement einmal abgesehen – ein lang verbreiteter Mythos, der im Mai geborenen Katzen nach einer alten Bauernweisheit bessere Überlebenschancen zugestand. Im Gegensatz zu den im Herbst auf die Welt gekommenen Katzenkinder, die oftmals den nahenden Winter und die damit einhergehende Nahrungsknappheit nicht überlebten, sind Maikätzchen pünktlich zum Sommer voll entwickelt und unabhängig und können das große, frei verfügbare Nahrungsangebot ausschöpfen.

 

Das Leben der meisten Hauskatzen ist heute jedoch nicht mehr von Jahreszeiten und äußeren Umständen beeinflusst, denn vor diesen schützt sie der Mensch. Katzengeburten finden daher in der Regel im häuslichen oder höflichen Umfeld und das ganze Jahr über statt – und auch, wenn Katzen dies weitestgehend selbst bewerkstelligen können, gibt es einige Dinge zu beachten.

 

Das Ende der Tragezeit, die durchschnittlich etwas mehr als zwei Monate beträgt, läutet die Katzenmama durch auffällige Unruhe und Umtriebigkeit ein. Grund dafür sind einsetzende Wehen, die gerade junge oder erstmalige Katzenmamas verunsichern, und mit ansteigender Intensität sogar zur Verweigerung der Nahrungsaufnahme und erhöhter Puls- und Atemfrequenz führen. Der Geburtsvorgang selbst geht dann relativ schnell: Sobald ein Katzenwelpe vor dem geöffneten Muttermund liegt, wird er herausgepresst. Die Katzenmama entfernt die Fruchtblase sofort und leckt das Junge vollständig ab. Letzteres dient vor allem den Anregung der eigenständigen Atmung des Babys. Anschließend schiebt die Mutter das Junge an ihren Bauch, um es zu wärmen und ihm den Weg zur Milch zu zeigen. So verfährt die Katzenmama mit allen Welpen, die in recht kurzen Abständen das Licht der Welt erblicken. Sobald alle Welpen die bei den Säugetieren so wichtige Biestmilch getrunken haben, wird die Katze die Nachgeburt sowie alle Reste der Fruchtblasen auffressen. Dies ist ein wichtiges instinktives Verhalten, das in freier Wildbahn vor dem Aufspüren natürlicher Fressfeinde bewahrt hat.

 

Katzenbabys sind bei der Geburt blind, taub und absolut hilflos. Der Kontakt in den ersten Lebenswochen zu Mutter und Geschwistern ist daher lebensnotwendig. Da auch das Gehirn noch nicht vollständig entwickelt ist, können Katzenbabys nicht agieren und finden allein durch ihren Spürsinn die Zitzen der Mutter. Ab der zweiten Woche öffnen sich die Augen der Katzenkinder und auch der Hörsinn entwickelt sich langsam. Durch laute Schreie machen sie in dieser Zeit auf sich aufmerksam, sollten sie einmal den Kontakt zur Mutter verlieren.

Auch in der 3. Lebenswoche schlafen die Katzenwelpen die überwiegende Zeit; wagen ansonsten aber schon mutige Gehversuche und bilden das Milchzahngebiss langsam aus.

Im weiteren Entwicklungsverlauf wird durch Sozialisierung mit Geschwistern und Elterntieren die Persönlichkeit der Katzen maßgeblich bestimmt. Die Sinne sind vollständig ausgeprägt und ab der 6. Lebenswoche sollten die Welpen zusätzlich zur Muttermilch erste feste Nahrung bekommen.

 

Ein gesundes Immunsystem vorausgesetzt, können Katzenbabys zwischen der 8. und 12. Woche wichtige Impfungen und als Schutz gegen parasitären Befall auch eine Wurmkur erhalten. Erst danach sollten die Babys ihre Geschwister sowie ihre Mutter verlassen und in ein neues Heim umziehen.

 

Übrigens: Die CharLine Futterkohle kann sowohl in der Trächtigkeit wie auch nach der Geburt der säugenden Katzenmutter gegeben werden. Sie kann einen positiven Einfluss auf die Verwertbarkeit des Futters haben und somit zum Wohlbefinden der Katze beitragen. Auch den Katzenkindern kann bspw. zur Umstellung auf feste Nahrung zur Muttermilch die CharLine Futterkohle gefüttert werden. Die Dosierung sollte dem geringen Körpergewicht angepasst und langsam gesteigert werden. Durchfälle, die auf Grund der Umstellung des Magen-Darm-System schon einmal entstehen, können so abgemildert werden. Sollten Medikamente verabreicht werden, empfehlen wir die Trennung der Gabe von Futterkohle und Medikament, da die Möglichkeit besteht, dass Wirkstoffe teilweise gebunden und ausgeschieden werden.

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